Rote Wand (1872m), OÖ

Die Rote Wand auf der Wurzeralm wird üblicherweise als Rundwanderung über den Brunnsteinersee zur Dümmlerhütte und zurück über den Halssattel gegangen. Manchmal auch umgekehrt. Ich möchte die Runde aber abkürzen, indem ich vom Halssattel direkt zur Roten Wand quere.Los geht es bei von der Bergstation der Wurzeralmbahn   in östliche Richtung, der Beschilderung zur Dümmlerhütte   folgen. Bei der Abzweigung zum Stubwieswipfel gehe ich links weiter. Auf der Kuppe zum Sattel umgehe ich ein paar weidende Kühe, sicherheitshalber. Am Halssattel angekommen treffe ich eine große Gruppe Wanderer. Ich komme mit einem Wanderer ins Gespräch, der offensichtlich die Gruppe anführt. Auf meine Frage, ob er den Weg vom Sattel auf die obere Querverbindung zwischen Roter Wand und Dümmlerhütte kennt, gibt er mir nach kurzer Musterung den Tipp, mich immer rechts zu halten.

Also geht es weiter und schon nach kurzem stellt sich heraus, dass der Tipp goldrichtig war. An zwei Stellen bin ich unsicher, bleibe rechts und erspare mir sicherlich eine halbe Stunde Irrgehens. Wie von ihm beschrieben komme ich zu einer kleinen Wiese die recht feucht und sumpfig ist.

Hier rechts vorbei

Es geht weiter zwischen zwei Hochständen durch auf die nächste kleine Weide. Dann erreiche ich den beschriebenen alten Weidezaun aus Stacheldraht und kurze Zeit später den oberen markierten Weg.

 

Jetzt ist es nicht mehr weit auf den Rote Wand-Sattel (1780m) zwischen Roter Wand und Seeleithen. Dort stoße ich auf eine große Gruppe Jugendlicher von Oberösterreichischen Judo Verband. Sie kommen gerade vom Warscheneck und stürmen auch noch die Rote Wand. Nach insgesamt gut 2 Stunden erreiche ich den Gipfel, mache eine kleine Pause mit Jause und steige zum Brunnsteinersee ab. Nach weiteren zwei Stunden bin ich wieder an der Bergstation der Wurzeralmbahn angelangt.

Kartenansicht

Gesamtstrecke: 9.02 km
Gesamtanstieg: 721 m
Gesamtabstieg: -703 m
Gesamtzeit: 03:58:43
Download file: _Track_Rote Wand..gpx

Schwierigkeit: Gemütlich         Mittel          Anstrengend

Einkehrmöglichkeit: diverse Hütten auf der Wurzeralm

Fazit: sehr abwechslungsreiche Wanderung mit netten Begegnungen. Eventuell kann der Mitterberg mit einbezogen werden.

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