Zinnwald, Altenberg-Geising (Deutschland)

Weihnachtsland, Wintersportregion, Welterbe – das  Erzgebirge trägt viele schöne Beinamen. Im Süden des Freistaates Sachsen gelegen, bildet es die Grenzregion mit dem Nachbarn Tschechien in der Mitte Europas.
An dessen Ostrand liegt Altenberg, eine Stadt im sächsischen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit den Gemeindeteilen Oberbärenburg, Schellerhau, Geising und Zinnwald-Georgenfeld   . Der Ort ist der höchstgelegene, östlichste Wintersportplatz des Erzgebirges und zählt zu den schneesichersten Orten. Kein Wunder es ist zudem die kälteste bewohnte Ortschaft Deutschlands.

„Zinnwald, Altenberg-Geising (Deutschland)“ weiterlesen

Gusseiserner Turm, Löbau (Deutschland)

Bergauf zum europaweit ältesten und wahrscheinlich auch dem letzten bestehenden Aussichtsturm aus Gusseisen – dem 28m hohen König-Friedrich-August-Turm    auf dem 448m hohen Löbauer Berg.
Er wurde 1854 durch eine Spende des Löbauer Bäckermeister´s F. A. Bretschneider errichtet und dem Sächsischen König Friedrich August II gewidmet. Schon in seinem Garten hatte der Bäcker einen kleinen Aussichtsturm – sein Motto war „Je weiter der Blick, desto freier das Herz“.

 

„Gusseiserner Turm, Löbau (Deutschland)“ weiterlesen

Felsenburg Skály, Teplice Nad Metuji (Tschechien)

Zu den Naturschönheiten im Tschechisch-polnischen Grenzgebiet gehören die Felsenstädte, gebildet durch Sandsteine mit stark gegliederten Geländeformen. Die bekanntesten sind die Adršpašsko-Teplické skály  Nahe bei Teplice nad Metuji liegt die Burg Skály. Diese wurde Ende des 14. Jahrhunderts durch Matthias Salawa von der Leipa auf einem Felsen erbaut, ja nahezu integriert. Sein Sohn unternahm von hier aus räuberische Streifzüge nach Schlesien und in die Lausitz, weswegen die Schlesier die Burg kauften und zusammen mit weiteren Burgen im Jahr 1447 abrissen. Als einzige Burg wurde diese jedoch später wieder aufgebaut und gelangte in den Besitz der Bischöfe von Hradec Králové (Königgrätz). Offenbar rührt davon der Name Bischofstein.

„Felsenburg Skály, Teplice Nad Metuji (Tschechien)“ weiterlesen

Sieben Quellen, Neuberg/Mürz (Stmk.)

Immer wieder dieses Neuberg!
Klingt irgendwie eintönig, aber dort gibt es viele Möglichkeiten um dem Wandertrieb zu fröhnen.
Die Sieben Quellen befinden sich im Karlgraben in einer Seehöhe von 797 m ü. A. am Fuße der Schneealpe, entwässern den Schneealpstock und schütten große Mengen Trinkwasser aus (bis 300 l/s).
Seit 1974 werden die Sieben Quellen (oder auch Karlbachquelle) sowie weitere Quellen des oberen Mürztals mit dem 9680m langen  Schneealpenstollen   durch Einleitung in die 1. Wiener Hochquellenwasserleitung bei Hinternaßwald für die Wasserversorgung von Wien nutzbar gemacht.

„Sieben Quellen, Neuberg/Mürz (Stmk.)“ weiterlesen

Rennfeld, St. Marein-Frauenberg (Stmk.)

 

Bereits seit Jahrhunderten hat die Wallfahrt nach Maria Rehkogel   eine große Tradition, welche angeblich auch heute noch vorzufinden ist. Die Wallfahrtskirche in Frauenberg zählt zu den bedeutendsten Marienstätten der Gegend.
Hier beginnt auch ein beliebter Wanderweg auf das Rennfeld.
Das  ist der 1629m, mit „Rundblick“-Tischerl  sogar 1630m 😉 , westlichste Gipfel der Fischbacher Alpen. Der Berg gilt als ausgesprochener Panoramaberg und ist (neben Hochanger und Madereck) einer der drei Hausberge von Bruck an der Mur.

„Rennfeld, St. Marein-Frauenberg (Stmk.)“ weiterlesen

Wildwasserpfad / Mariensee (NÖ)

Immer wieder eine nette Wanderung ist die Route Wildwasserpfad am Ende des Tales von Mariensee.
Parkplätze gibt es vor und nach dem Biotop ausreichend, wobei aufgrund der Beschilderung entlang der Zufahrtsstraße hier früher wesentlich mehr los war als jetzt. Die Wander-Hype aus Corona-Zeiten ist offenbar vorbei.
Bei Halbzeit lohnt sich ein Abstecher zur
Marienseer Schwaig  .

 

„Wildwasserpfad / Mariensee (NÖ)“ weiterlesen

Rams – Raach Rundwanderung

Ein massiver Wintereinbruch von Donnerstag auf Freitag beschert Ostösterreich sogar in tiefen Lagen gut und gerne über 20 cm Neuschnee. Spontan beschließe ich die Schneelage für eine kleine Wanderung zu nutzen.
Dafür eignen sich nicht nur die Wiener Hausberge  sondern auch das Semmering- und Wechselgebiet.
So machen wir uns auf zum Ramssattel zwischen Gloggnitz und Kirchberg am Wechsel um von Rams nach Raach (am Hochgebirge) und zurück zu wandern und anschließend beim Ramswirt einzukehren.

„Rams – Raach Rundwanderung“ weiterlesen

Steyersbergerreith, Vorderstoder (OÖ)

Man würde es fast nicht vermuten aber es gibt diesmal wieder etwas Schnee, wenn auch nur auf der Schattenseite. Also beste Voraussetzung für eine Wanderung durch die Winterlandschaft abseits vom Trubel im Schigebiet Hutterer Höss.
Eine Almenwanderung zur, im Winter leider geschlossenen, Steyersberger Reith  könnte das bieten und im Vorbeigehen liegt nicht nur so manches Bankerl sondern auch der Aussichtsberg Hutberg am Weg.

 

„Steyersbergerreith, Vorderstoder (OÖ)“ weiterlesen

Auf den Gunst

Was war zuerst da? Der Wunsch einen Parkplatz zu finden, um eine Wanderung zu machen oder ein Parkplatz um das Auto aufzuladen. Egal, einer der Vorteile eines Elektroautos ist, dass beim Aufladen keine extra Parkgebühren anfallen. So nutzen wir die Ladestation bei Expert ETECH in Windischgasten als Ausgangspunkt unserer Wanderung auf den Gunst. „Auf den Gunst“ weiterlesen

Flötzersteig, Mitterstoder (OÖ)

Wenn man von Mitterstoder flußabwärts in Richtung N wandert folgt man der Steyr durch ein enges Tal zwischen dem Kleinen Priel und dem Steyersberg. Da ist gerade einmal Platz für einen Wanderweg, den noch jungen Fluß und die Straße.
Der Sage nach hatte hier der Teufel seine Hände im Spiel. Dabei geht es um die Höhle Kreidenlucke  bzw. auch den nahen Stromboding-Wasserfall der Steyr.

 

„Flötzersteig, Mitterstoder (OÖ)“ weiterlesen