Vom Prielschutzhaus ist es nicht mehr weit auf den Blosskogel, der neben dem Großen Priel leider nur ein Schattendasein führt. Meist wird für diese Wanderung der Weg über das Prielschutzhaus und wieder zurück gewählt. Spannender ist jedoch daraus eine Rundwanderung über die kaum bewanderten Almen nördlich des Öttl zu machen. Genau das habe ich heute vor.
Steyersbergerreith, Vorderstoder (OÖ)
Man würde es fast nicht vermuten aber es gibt diesmal wieder etwas Schnee, wenn auch nur auf der Schattenseite. Also beste Voraussetzung für eine Wanderung durch die Winterlandschaft abseits vom Trubel im Schigebiet Hutterer Höss.
Eine Almenwanderung zur, im Winter leider geschlossenen, Steyersberger Reith
könnte das bieten und im Vorbeigehen liegt nicht nur so manches Bankerl sondern auch der Aussichtsberg Hutberg am Weg.
Flötzersteig, Mitterstoder (OÖ)
Wenn man von Mitterstoder flußabwärts in Richtung N wandert folgt man der Steyr durch ein enges Tal zwischen dem Kleinen Priel und dem Steyersberg. Da ist gerade einmal Platz für einen Wanderweg, den noch jungen Fluß und die Straße.
Der Sage nach hatte hier der Teufel seine Hände im Spiel. Dabei geht es um die Höhle Kreidenlucke
bzw. auch den nahen Stromboding-Wasserfall der Steyr.
Poppenalm, Hinterstoder (OÖ)
Ganz hinten am Ende vom Stodertal liegt, umgeben von den schroffen 2000ern des Toten Gebirges in einem eindrucksvollen Talkessel, die malerische Poppenalm.
Überwindet man die steilen Felswände auf dem weiterführenden Salzsteig kann man auf dem Weitwanderweg 09 über das Salzsteigjoch die steirische Tauplitzalm erreichen.
Ganz so ambitioniert sind wir nicht, aber der Aufstieg zur Poppenalm verspricht auch eine nette Wanderung.
Schneeschuhwandern am Hengstpass
Diesmal liegt Schnee in Hinterstoder. Nicht viel, aber wir sind optimistisch und fahren mit dem Hotelbus auf den Hengstpass bei Rosenau. Wir parken am Parkplatz gegenüber der Zickerreith. Schneeschuhe anziehen und los geht es am Forstweg Richtung Norden. „Schneeschuhwandern am Hengstpass“ weiterlesen
Steyrsberg (1007m) OÖ
Der erste Eindruck, den man beim Blick auf die Karte erhält, ist wenig spektakulär. Dennoch wird der Steyrsberg von manchen als verstecktes Juwel bezeichnet.

Das mag daran liegen, dass der Weg zum Gipfel abwechslungsreich durch Wald und über Wiesen führt und eine schöne Kammwanderung enthält. Schöne Aussichten inklusive. Am Ziel angelangt wartet neben einem Gipfelkreuz auch ein herrlicher Ausblick aufs Tote Gebirge.
Polsterlucke, Hinterstoder (OÖ)
In Hinterstoder kann man im Winter oben auf der Hutterer Höss ganz gut Schifahren, oder auch Schneeschuhwandern (wenn genügend Schnee liegt), oder im Tal nette Spaziergänge machen.
Einen solchen nehmen wir in Angriff mit dem Ziel Polsterlucke und, als Belohnung, einem Zwischenstopp zum Mehlspeis essen.
Pießling Ursprung/Gleinkersee, Roßleithen (OÖ)
Wenn man von Hinter– über Vorderstoder ostwärts fährt, erreicht man den nächstgrößeren Ort Roßleithen. Die Geschichte der Gemeinde ist seit 1540 mit der Sensenproduktion eng verbunden. Noch heute werden von der Firma Schröckenfux GmbH Sensen für die ganze Welt geschmiedet.
Etwas südlich davon und ca. 30 Gehminuten vom Sensenwerk entfernt, entspringt die Pießling in einer der größten Karstquellen der Ostalpen – dem Pießling Ursprung!
Und wenn man schon in der Gegend ist, lohnt sich auch ein Abstecher zum idyllischen Gleinkersee
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Rotstein, Großraming (OÖ)
Nördlich des NP Kalkalpen und des Reichraminger Hintergebirges direkt an der Enns liegt Großraming
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Die werben mit:
„Ausgezeichnet als schönstes Dorf Oberösterreichs bietet Großraming dem ruhe- und erholungsbedürftigen Gast einen abwechslungsreichen Urlaub in natürlicher Landschaft. Wandern in einem der schönsten Wandergebiete Österreichs ist seit jeher ein Begriff für ausgedehnte Wälder, klare Gebirgsbäche, saftige Almwiesen und Wanderwege.“ Naja, wenn das ein Versprechen ist dann nix wie hin.
Ebenwieselstein (OÖ)
Der Ebenwieselstein (809m) hat eine Besonderheit. Nämlich gleich zwei Gipfelkreuze. Eines davon wurde erst vor kurzem anlässlich des 90. Geburtstages von J. und M. Mandlbauer renoviert. Das zweite steht am nächsten Zipfel und wird wegen des Edelweiß auch Edelweißkreuz genannt.
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