Nördlich von Weiz befindet sich der Patschaberg
oder kurz Patscha.
Er überragt mit 1271 m.ü.A. linksseitig die Weizklamm und gilt als beliebtes Wanderziel.
Nachdem wir am Vortag den „Zetz“ erwandert haben bietet sich der Nachbar quasi von selbst an.
Die Auffahrt zum Patschabauer ist auch keine Hexerei obwohl die einspurige Straße Überraschungen bieten kann.
Hoher Zetz, Anger bei Weiz (Stmk.)
Das Oststeirische Hügelland ist Teil des Alpenvorlandes und erstreckt sich über große Teile der Oststeiermark. Die Gegend bei Anger und Weiz liegt abseits jeder Fernstraße und hat damit einen entsprechenden Bekanntheitsgrad. Am ehesten kennt man noch die Steirische Apfelstraße als größtes Obstanbaugebiet der Steiermark.
Abseits von den Fischbacher Alpen im N kennt man noch die Teichalm, den Masenberg, den Kulm oder den Schöckel.

Aber was zum Kuckuck ist der Zetz
?
Altes Almhaus, Maria Lankowitz (Stmk.)
Zwischen Glein– und Stubalpe liegt das Gaberl, ein nunmehr besonders bei Motorradfahrern beliebter, historischer Passübergang, über den lange Zeit Salz und Wein transportiert wurden. Einzigartig sind auch die Höhenwanderwege, die hier auf 1.560 m Seehöhe starten.
Nur wenige Kilometer entfernt verbringen die Junghengste der Spanischen Hofreitschule ihre Sommerfrische auf der Sommerweide beim Alten Almhaus
. Von da ist es nicht weit zur Marienstatue am Wölkerkogel, der »Steinernen Miaz«, von wo man weite Teile der Steiermark überblicken kann.
Dom des Waldes, Hebalm (Stmk.)
Die ca. 1400 m.ü.A. gelegene Hebalm
ist ein Alm- und Waldgebiet an der Grenze von Steiermark und Kärnten. Sie bildet einen Straßenübergang über die Koralpe von Deutschlandsberg auf die Pack.
Mitten im Wald auf der Hebalm soll es auch den Dom des Waldes geben, ein in Europa einmaliges Land-Art Projekt der bildenden Künstler Anne und Peter Knoll.
Ein maßstabsgetreuer Grundriss des Mailänder-Domes. Ein 756 Meter langer Rundweg bildet die Form und die 5 Tore beim Zugang entsprechen der Größe der Pforten des Mailänder Doms.
Also nix wie hin.
Salzstiegl, Hirschegg (Stmk.)
„Von gemütlichen Hütten-Wanderungen bis hin zu anspruchsvollen Wandertouren bietet das Salzstiegl
in der Region Graz ein breites Spektrum für Wanderfreunde. Besonders beliebt sind Wanderungen zum Bergsee am Fuße des Speikkogels oder anspruchsvolle Routen auf den Rappoldkogel.“ so lautet ein Werbespruch über die Gegend.
Ebenfalls zu empfehlen, ist eine Wanderung zum Peterer Riegel. Das ist ein 1967 m ü.A. hoher Berg im westlichen Teil der Pack- und Stubalpe.
Hirzmannsee, Edelschrott (Stmk.)
„Am Hirzmann-Stausee in Edelschrott erlebt man die Natur hautnah!
Für Badefreudige steht eine öffentliche, gebührenfreie Steganlage und eine gepflegte Naturwiese zur Verfügung. Ein herrlicher Wanderweg mit einer Gehzeit von ca. 2½ h Stunden führt um den Stausee. Seit der Neuerrichtung des öffentlich zugänglichen Stegs, der einen wunderschönen Ausblick in das Teigitschtal bietet, ist eine Seeumrundung möglich.“
So lautet die Beschreibung bei steiermark.com
Diesen Rundweg probieren wir aus.
Sieben Quellen, Neuberg/Mürz (Stmk.)
Immer wieder dieses Neuberg!
Klingt irgendwie eintönig, aber dort gibt es viele Möglichkeiten um dem Wandertrieb zu fröhnen.
Die Sieben Quellen befinden sich im Karlgraben in einer Seehöhe von 797 m ü. A. am Fuße der Schneealpe, entwässern den Schneealpstock und schütten große Mengen Trinkwasser aus (bis 300 l/s).
Seit 1974 werden die Sieben Quellen (oder auch Karlbachquelle) sowie weitere Quellen des oberen Mürztals mit dem 9680m langen Schneealpenstollen
durch Einleitung in die 1. Wiener Hochquellenwasserleitung bei Hinternaßwald für die Wasserversorgung von Wien nutzbar gemacht.
Rennfeld, St. Marein-Frauenberg (Stmk.)

Bereits seit Jahrhunderten hat die Wallfahrt nach Maria Rehkogel
eine große Tradition, welche angeblich auch heute noch vorzufinden ist. Die Wallfahrtskirche in Frauenberg zählt zu den bedeutendsten Marienstätten der Gegend.
Hier beginnt auch ein beliebter Wanderweg auf das Rennfeld.
Das ist der 1629m, mit „Rundblick“-Tischerl sogar 1630m 😉 , westlichste Gipfel der Fischbacher Alpen. Der Berg gilt als ausgesprochener Panoramaberg und ist (neben Hochanger und Madereck) einer der drei Hausberge von Bruck an der Mur.
Hochanger, Bruck/Mur (Stmk.)
Südlich von Bruck an der Mur führen mehrere Wanderwege und Steige durchs Weitental auf den Brucker Hochanger.
Die einfachste Variante führt über die Hochangerstraße hinauf zum Gipfel mit der Schutzhütte aber wir nehmen für den Aufstieg etwas ambitionierter den Herrensteig und zum Abstieg den Susannensteig. Das sind unschwierig zu begehende Pfade die uns zur großen Gipfelwiese bringen, von der man einen fantastischen Panoramablick genießen kann.
Es lohnt sich also, den Hochanger
zu erkunden. „Hochanger, Bruck/Mur (Stmk.)“ weiterlesen
Traminerweg, Klöch (Stmk.)
In der Südoststeirermark, haarscharf an der slowenischen Grenze, befindet sich eine interessante Gegend mit beinahe mediteranem Klima. Zahlreiche Hügel und erloschene Vulkankegel ergeben eine einzigartige Kulturlandschaft aus Weinbergen, Obstgärten und ausgedehnten Mischwäldern mit vielen Wander- und Radwegen.
Einen davon haben wir in Klöch erkundet, den Traminerweg.
Also auf ins Vulkanland, ab in die Wanderschuhe und los geht´s auf dem westlichen Abschnitt „Rund um den Seidl“.
