Direkt aus dem Winterschlaf in die Kälte. Das Thermometer zeigt -10°C. Da heißt es „warm anziehen“. In Maria Schutz angekommen ist es schon etwas wärmer geworden, aber mit -5°C immer noch frisch.
Wir parken, von Gloggnitz kommend, am Parkplatz nach der Kirche. Gleich gegenüber beginnt die Tour auf einer breiten, schneebedeckten Forststraße.
Der Weg ist ausgetreten und daher trotz Schneelage gut zu erkennen. Die grüne Markierung ist es nicht. In Bewegung ist uns rasch warm und Stephan überlegt sogar den Pullover auszuziehen.
Wir steigen über den steilen Gebirgsjägersteig auf. Aussicht gibt es unterwegs kaum. Es geht durchwegs durch bewaldetes Gebiet. Stellenweise ist es sehr glatt. Ich rutsche mehrmals aus und bereue meine Grödel nicht mitgenommen zu haben. Auf halber Höhe entdeckt Stepahn einige Rehe, die jedoch sofort wieder verschwunden sind.
Mit wenigen Fotopausen erreichen wir die Pollereshütte
nach knapp drei Stunden. Da die Hütte Winterpause macht, gehen wir gleich weiter zum Gipfel des Sonnwendsteins (1523 m) mit der Aussichtsplattform. Gott sei Dank ist es windstill und wir machen Mittagspause.
Da wir gut in der Zeit liegen, gehen wir noch weiter zum Erzkogel (1504 m). Wir verpassen die richtige Abzweigung, umrunden den Gipfel teilweise und erklimmen ihn schlussendlich auf direktem Wege. Nach der Eintragung ins Gipfelbuch treten wir den Rückweg an. Ein kleines Stück geht es am selben Weg zurück, bei der Ebereschenhütte zweigen wir links ab und gelangen am Almsteig wieder zurück nach Maria Schutz. Dort kehren wir beim Kirchenwirt ein, der für seine Klosterkrapfen „weltberühmt in Maria Schutz“ ist.
Fazit: Im Winter immer die Grödel mitnehmen.
Kartenansicht
Gesamtanstieg: 903 m
Gesamtabstieg: -888 m
Gesamtzeit: 06:00:30
Gemütlich Mittel Anstrengend
Einkehrmöglichkeit:
Kirchenwirt
in Maria Schutz




































