Rund um den Heidriegel, Neudorf bei Landsee (Bgld.)

Man würde es fast nicht vermuten – doch der Naturpark Landseer Berge   wird von zahlreichen Wanderwegen durchkreuzt.
Der 659m hohe Heidriegel mit seinem naturnahen Eichen-Kiefern-Wald liegt am südöstlichen Ende des Landschaftsschutzgebietes als Teil vom Rosaliagebirge mit einer Höhenlage zwischen 330 und 760 Hm im westlichen Teil des Mittelburgenlands.
Hier im Übergangsbereich der Alpen zur pannonischen Ebene treffen sich Wege und Geschichten aus ganz Europa.
Also ideal für eine Wanderung an einem sonnigen Wintertag.

Ausgangspunkt unserer Wanderung ist die Pfarrkirche von Neudorf bei Landsee. Wir folgen dem Radweg B49 vorbei an Friedhof und Fußballplatz in den winterlichen Wald hinein. Bald biegen wir aber rechts ab auf einen breiten Forstweg und beginnen mit dem Anstieg. Hier zeigen sich Spuren von Autoreifen, Fußgängern, Wildtieren und sogar Schitourengehern (!) im Schnee. Mittelsteil geht es hinauf unterbrochen von mehreren Serpentinen und nach etwa 2,5 km erreichen wir einen Aussichtspunkt mit Blick auf das mittelburgenländische Becken. Nach etwa 4 km biegen wir nach links ab um uns weiter oben einen längeren Marsch über die Landesstraße L232 zu ersparen und erreichen auf verschneitem Terrain die offenen Wiesenflächen der Ortschaft Landsee. Rechterhand begrüßt uns auch die einst mächtige Burgruine Landsee. Wir wenden uns nach rechts und gehen an den zugefrorenen Fischteichen vorbei in Richtung Straße. Dort müssen wir etwa 100 m am Fahrbahnrand entlang gehen bis wir wieder auf einem Feldweg weiter können. 6 km nach dem Start haben wir den Wendepunkt erreicht, überqueren die Straße und folgen dem Wegweiser zur Burgruine. Auf dem schneebedeckten, teilweise vereisten Zufahrtsweg erreichen wir den Eingang zur Ruine und machen bei einer Sitzgruppe aus Basaltsteinen vom nahegelegenen Steinbruch am Pauliberg eine kurze Pause. Einige Kinder nützen den Weg als Rodelbahn und haben eine Menge Spaß mit den ca. 5 cm Neuschnee der letzten Nacht.
Nach der Pause geht es vorerst auf dem Judensteig steil bergab in Richtung Kobersdorf. Am Tiefpunkt im Graben angelangt verlassen wir den Judensteig und halten uns rechts und folgen dem Bach. In diesem, vom Schatten des Heidriegel verfinsterten Graben, folgen wir einem einsamen Forstweg.  Bald haben wir den Schatten vom Heidriegel verlassen und wandern hinunter nach Neudorf. Nun müssen wir nur noch das Dorf durqueren und sind damit am Ende unserer Tour.

Saisoneröffnung 2026 – „Sehr nett!“

Kartenansicht

Gesamtstrecke: 10 km
Gesamtanstieg: 328 m
Gesamtabstieg: -328 m
Gesamtzeit: 02:50:10
Download file: 2026-01-10 NeudorfLandsee.gpx

Gemütlich         Mittel          Anstrengend

Einkehrmöglichkeit: keine

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