Weihnachtsland, Wintersportregion, Welterbe – das Erzgebirge trägt viele schöne Beinamen. Im Süden des Freistaates Sachsen gelegen, bildet es die Grenzregion mit dem Nachbarn Tschechien in der Mitte Europas.
An dessen Ostrand liegt Altenberg, eine Stadt im sächsischen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit den Gemeindeteilen Oberbärenburg, Schellerhau, Geising und Zinnwald-Georgenfeld
. Der Ort ist der höchstgelegene, östlichste Wintersportplatz des Erzgebirges und zählt zu den schneesichersten Orten. Kein Wunder es ist zudem die kälteste bewohnte Ortschaft Deutschlands.
Wir beginnen unsere Runde am Ortsende von Geising beim Parkplatz vom Hüttenteich und gehen zunächst ein Stück Asphaltweg auf der Lindenallee in Richtung Silberstollen. Bei der ersten Abzweigung mit Wegweiser „Kohlhaukuppe (steiler Anstieg)“ wenden wir uns nach rechts auf den Schanzenweg und erreichen auf einem Wiesenweg den Wald. Bald sehen wir rechterhand den „Anton Günther Gedenkstein“ mit einem netten Bankerl und Aussicht auf den Ort Geising.
Weiter geht es in den Wald hinein und nach ein paar Minuten sind wir am Beginn des Steiges zum Gipfel der Kohlhaukuppe. Dieser Steig ist zwar nur etwa 500m lang aber dafür, für deutsche Verhältnisse, umso steiler. Was diesen Gipfel jedoch wirklich auszeichnet, ist die rustikale Bergbaude (= Berghütte), die für ihre unverwechselbare Knoblauchküche bekannt ist und dem Berg den liebevollen lokalen Spitznamen „Knoblauchkuppe“ eingebracht hat.
Wir lassen den zugehörigen Aussichtsturm links liegen und gehen auf der anderen Seite hinunter in den Wald hinein. Nach einem kurzen Asphaltstück erreichen wir eine Kreuzung und ab hier folgen wir der gelben Markierung in Richtung Zinnwald. Es geht weiterhin durch den Wald bis wir die große offene Wiesenfläche auf der Kammhöhe erreichen und im Sonnenschein bei einem Unterstand ankommen. Hier gibt es ein Bankerl, einen Schneeschuhparkplatz, eine Wanderkarte und einen komischen Wegweiser mit Höhenangabe für den Berg Fuchshübel mit 8138dm (es gibt 14 „Achttausender“ im Osterzgebirge – dort werden die Gipfel jedoch in Dezimetern gemessen).
Nach einer Trinkpause geht es dann auf dem Sommerweg der roten Markierung folgend bis zur böhmischen Grenze. Kurz vor Činovec (= böhmisches Zinnwald) gehen wir rechter Hand weiter und folgen dem Rosengrundweg durch die gleichnamige Siedlung in Richtung Fuchshübel. Wir lassen den 8000er links liegen, wandern auf einem verwilderten Waldweg hinunter zum Sommerweg und gelangen so zum Brunnenweg nach Geising. Ein Pfad bringt uns zurück zur Kreuzung mit dem Kohlhaukuppen-Steig und schließlich auf bekanntem Weg zurück zum Parkplatz.
„Sehr nett, bei den Ossi´s!“
Kartenansicht
Gesamtanstieg: 287 m
Gesamtabstieg: -281 m
Gesamtzeit: 02:25:08
Gemütlich Mittel Anstrengend
Einkehrmöglichkeit: Bergbaude Kohlhaukuppe




















