Irgendwann haben wir bei Bertl´s Gartenfest beiläufig auch über das Wandern gesprochen und überraschend schnell haben sich ein paar Leutchen zu einem gemeinsamen Trip verabredet.
Unser „erstes Mal“ nach über 30 Jahren führte uns von Frein an der Mürz nach Mariazell. „Von Frein nach Mariazell“ weiterlesen
Karleckrunde
Eine gemütliche Wanderumg rund ums Karleck, das immer wieder herrliche Panoramen auf die Bergwelt bietet.
MZ #3 Tag 5
Das Wetter präsentierte sich von seiner schönsten Seite. Frohen Mutes trabten wir nach dem Frühstück los auf die letzte Etappe nach Mariazell.
Einige Pilgergruppen waren schon aufgebrochen, andere pflegten noch den Kater vom Gelage am Vortag.
Wir 4 marschierten locker über Gschwandt nach Schöneben hoch, vorbei am uralten Pilgergrab über die Alm hinunter zum Forsthaus und dann an der Hohen Student vorbei bis zum Mooshubenwirt, das ist ja mittlerweile ein Pflichtstop. Von hier nach Mooshuben und über den steinigen Weg hinunter ins Halltal, dann links und wie gehabt über die Stiegen und Stufen und Serpentinen wieder auf den Kreuzberg hinauf. Wir werden schon beim Rastplatz am „Luckerten Kreuz“ von Magdalena mit Hund und Tante Agnes in Empfang genommen. Sie freut sich heuer besonders, dass wir Ihren Franz mit der kaputten Hüfte wohlbehalten nach Mariazell begleitet haben. Auch Romana war überwältigt und gab ganz kleinlaut zu, dass sie nie erwartet hätte die ganze Strecke zu meistern. Glaube kann Berge versetzen.
Und zum traditionellen Abschluss in den Mariazellerhof auf einen Eiskaffee.
Dobro Došli und schön war´s auch diesmal – aller guten Dinge sind doch 3.
Gesamtanstieg: 558 m
Gesamtabstieg: -560 m
Gesamtzeit: 05:31:34
Gemütlich
Mittel Anstrengend
Einkehrmöglichkeit:
Mooshubenwirt
Pirker´s Mariazellerhof
MZ #3 Tag 4
Am Morgen schien wieder die Sonne obwohl es noch etwas kühl war. Frohen Mutes ging es los auf die vierte Etappe zunächst ein Stück zurück nach Reithof, dann über den schönen Waldweg hinüber ins Preintal zum Sägewerk und vorbei an Triebl auf dem kuriosen „Devotionaliensteig“ hinauf zur Gscheidlhöhe. Weiter über die Gscheidlalm auf dem 06er-Mariazellerweg bis zur Abzweigung „nach Frein“ und nun die Stille Mürz entlang bis zur alten Fabrik bei Neuwald und über Kaltenbach weiter in die Frein.
Der Freinerhof war wieder die letzte Übernachtungsstation auf der heurigen Reise. Romana und Franz waren schon sehr erleichtert einen Großteil der Pilgerfahrt gemeistert zu haben. Vor allem Romana konnte sich mittlerweile vorstellen, das ersehnte Ziel auch tatsächlich zu erreichen.
Gesamtanstieg: 740 m
Gesamtabstieg: -518 m
Gesamtzeit: 06:57:19
Gemütlich Mittel
Anstrengend
Einkehrmöglichkeit:
Freinerhof
MZ #3 Tag 3
Nach einem üppigen Frühstück wanderten wir zunächst bergab vorbei an der Ruine Kranichberg hinunter nach Gloggnitz und durchs Zentrum über die Adlerbrücke zum beschilderten Wasserleitungsweg. Von nun an ging es auf der 1. Wiener Hochquellwasserleitung, parallel zur Semmeringbahn, nach Payerbach und Reichenau (mit Rast beim Wirten) weiter nach Hirschwang und dann auf dem Wasserleitungs-Weg/-Steig bis nach Kaiserbrunn. Von hier wieder über die Höllentalstraße bis zur Singerin und dann hinein ins Seitental nach Nasswald. Hier waren vor kurzer Zeit schwere Unwetter mit Hochwasser und Vermurungen nieder gegangen, die Spuren waren noch überall zu sehen. Beim Gasthof „Zum Raxkönig“ war die Etappe beendet.
Wir haben die etwas rustikalen Zimmer bezogen und nach einem gemütlichen Abendessen sind wir müde aber zufrieden ins Bett gefallen.
Gesamtanstieg: 618 m
Gesamtabstieg: -811 m
Gesamtzeit: 09:26:07
Gemütlich Mittel Anstrengend
Einkehrmöglichkeit:
Reichenauerhof
Raxkönig
MZ #3 Tag 2
Gut ausgeruht, vom Schlafen im eigenen Bett, fahren wir mit dem Auto nach Krumbach um die Reise fortzusetzen.
Etwas außerhalb starten wir auf der Königseggerstraße. Es ist windig und es schaut nach Regen aus, bald beginnt es auch zu nieseln. Beim Faschingbauer brachen dann alle Dämme und wir müssen das erste Mal in 3 Jahren die Regenpellerinen anziehen. Von Kulma weiter über die Straße hinunter nach Aspang und dort hörte der Regen dann auf. So konnten wir uns auf dem Hauptplatz schon wieder auf der Terasse eines Cafe´s etwas gutes tun. Weiter auf der anderen Seite hinauf nach Außeraigen aber diesmal vorher rechts abgebogen zur Passkapelle und über Geieregg und Hammerhof nach Kirchberg/Wechsel. Von dort noch 300Hm den steilen Anstieg hinauf zum Ramswirt und damit war die Tagesetappe erledigt.
Nein – eine Herausforderung war noch zu meistern – das Abendessen mit den Riesenportionen vom Ramswirt (z.B.: „Leberkäse paniert“ = 4 Scheiben á 15dkg mit viel Brösel, einem Berg Petersilkartoffeln und ein „Gemischter Salat“ ausreichend für 2 Personen).
Mit vollen Mägen fielen wir ins Bett.
Gesamtanstieg: 1231 m
Gesamtabstieg: -939 m
Gesamtzeit: 07:24:01
Gemütlich Mittel Anstrengend
Einkehrmöglichkeit:
Cafe Fenz / Peppo´s
Ramswirt
MZ #3 Tag 1
Aufgrund der verkürzten 1. Etappe ging es nochmals etwas später als im Jahr zuvor los, es war kurz nach 6Uhr.
Das Begleitfahrzeug wurde wieder von Magdalena gesteuert und sie war immer wieder Vorort am jeweils ausgemachten Treffpunkt mit Wasser und Brot.
Diesmal wanderten wir über den „Weissen Berg“ nach Mitterpullendorf, Engelberg, Fenjös und über die alte Landstraße nach Dörfl, bei „Maria Bründl“ vorbei und durch den Wald über Kranich nach Oberrabnitz.
Dort machten wir eine kurze Pause und danach erklommen wir wieder den Hügel über das bekannte Steilstück. Es hatte schon wieder um die 28°C und wir waren auch diesmal die Einzigen auf dem Weg. Beim „Fernblick Karl“ mussten wir kurz die Füße von Romana behandeln und danach ging es weiter auf das Hochplateau, nach Schanz und über die alte Karler Straße nach Kirchschlag zur? …. richtig Konditorei Koll.
Über die beschilderte Rosengarten-Route nach Außeraigen und, diesmal ohne Umweg, weiter zur Tiefenbachstraße. Dann weiter die „Steinkreisstrecke“ entlang zur „Via Mariae“ und auf diesem Weg bis nach Krumbach zum BILLA-Parkplatz.
Hier war für die tapferen Franz und Romana nach fast 37 km und beinahe 10 h Schluss und wir fuhren Alle mit Magdalena zurück nach Hause.
Gesamtanstieg: 904 m
Gesamtabstieg: -611 m
Gesamtzeit: 09:37:53
Gemütlich Mittel Anstrengend
Einkehrmöglichkeit: Konditorei Koll
MZ #2 Tag 4
Es gab wieder Kaiserwetter. Frohen Mutes ging es los auf die letzte Etappe.
Einige Pilgergruppen waren schon aufgebrochen, andere pflegten noch ihre wundgelaufenen Füsse.
Wir 4 marschierten locker auf der Schlussetappe über Gschwandt, zwischen Tonion und Hohe Student nach Schöneben, vorbei am uralten Pilgergrab hinunter zum Forsthaus und dann wieder hinauf am, Freingraben vorbei bis nach Mooshuben. Der Mooshubenwirt ist ja mittlerweile zu einem Pflichtstop geworden. Von hier nach Mooshuben und über den steinigen Weg hinunter ins Halltal, dann links und wie gehabt über die Stiegen und Stufen wieder auf den Kreuzberg hinauf. Komisch beim letzten Mal war das Alles viel anstrengender.
Jetzt nur noch durch´s Luckerte Kreuz und durch die Wiener Neustädter Straße bis zur Basilika. Heuer werden wir schon bei der Ortstafel von Magdalena mit Hund und Tante Agnes in Empfang genommen – sie freut sich besonders, dass sie Ihren Franz wohlbehalten wieder hat.
Dobro Došli und schön war´s – aller guten Dinge sind 3,
also vielleicht nächstes Jahr noch einmal?
Gesamtanstieg: 525 m
Gesamtabstieg: -527 m
Gesamtzeit: 05:21:03
Gemütlich
Mittel Anstrengend
Einkehrmöglichkeit: Mooshubenwirt
MZ #2 Tag 3
Diesmal habe auch ich die Gelegenheit den Wasserleitungsweg von der alten Papierfabrik in Hirschwang bis fast nach Kaiserbrunn zu begehen. Der Weg führt manchmal neben, aber teilweise auch hoch über der Schwarza, und bietet tolle Ein- und Ausblicke auf das Höllental.
Ab Kaiserbrunn bis zur Abzweigung beim ehemaligen Gasthof Singerin führt der Weg leider wieder über die vor Hitze flimmernde Straße mit dem nervenden Verkehr.
Das nächste Zwischenziel lautet Raxkönig in Nasswald. Nach einer kleinen Stärkung bei schönem Panorama sind wir bereit für den Wag nach Triebl im Preintal und von dort hinauf auf die Gscheidl-Höhe mit dem Devotionalien-Steig.
Über die Gscheidl-Alm geht es hinunter und es versperrt uns dort ein neu errichtetes Wildgatter den Weg. Über den konventionellen 06er Mariazellerweg gehen wir weiter bis zu einer Markierung „nach Frein„. Der Förster und auch Ehemann der Besitzerin vom Freinerhof hat den Weg zu seinem zweiten Standbein ordentlich ausgeschildert. Und so erreichen wir ohne weitere Verzögerung die „Fabrik“ in Neuwald, unser heutiges Etappenziel.
Im Freinerhof gibt es wieder das übliche Remmidemmi der kroatischen Pilgergruppen aus dem Burgenland.
Gesamtanstieg: 1124 m
Gesamtabstieg: -757 m
Gesamtzeit: 11:00:50
Gemütlich Mittel Anstrengend
Einkehrmöglichkeit:
Raxkönig
Freinerhof
MZ #2 Tag 2
Wir starten wieder direkt in Aspang beim Bahnübergang zum Hoffeld. Über den bekannten Weg geht es abermals nach Unterberg / St.Corona, Tratten und durch/über Kirchberg hinauf zum Ramssattel.
Hannes und Franz brauchen hier beim Ramswirt wieder ein überdimensionales „Wurstbrot“ als Wegzehrung.
Auf dem asphaltierten ungarischen Mariazellerweg „Maria Ut“ in Richtung Maria Schutz geht es über Dobler nach Raach am Hochgebirge und dann weiter nach Wartenstein mit seiner Burg. Von dort leider meistens über die Landstraße hinunter zur Semmering-Schnellstraße, hinein nach Gloggnitz und dort bis zum Penny Markt unterhalb vom Schloß Gloggnitz um die Trinkwasservorräte aufzufüllen . Aufgrund der großen Hitze und der staubigen Baustelle für den Semmering-Basistunnel haben wir uns dann die 5 km nach Werning/Payerbach fahren lassen. Auf dem Wasserleitungsweg und der Fischerpromenade sind wir dann nach Reichenau und von dort, vorbei am Schloß Wartholz (unser letzter Kaiser ist da geboren), bis zum Ortsende von Reichenau gewandert.
Übernachtet haben wir wieder im Gasthof Kobald am Ortsanfang von Hirschwang.
Gesamtanstieg: 894 m
Gesamtabstieg: -874 m
Gesamtzeit: 09:47:57
Gemütlich Mittel Anstrengend