Immer wieder dieses Neuberg!
Klingt irgendwie eintönig, aber dort gibt es viele Möglichkeiten um dem Wandertrieb zu fröhnen.
Die Sieben Quellen befinden sich im Karlgraben in einer Seehöhe von 797 m ü. A. am Fuße der Schneealpe, entwässern den Schneealpstock und schütten große Mengen Trinkwasser aus (bis 300 l/s).
Seit 1974 werden die Sieben Quellen (oder auch Karlbachquelle) sowie weitere Quellen des oberen Mürztals mit dem 9680m langen Schneealpenstollen
durch Einleitung in die 1. Wiener Hochquellenwasserleitung bei Hinternaßwald für die Wasserversorgung von Wien nutzbar gemacht.
Wir beginnen unsere Wanderung bei der Pillhofer-Skulpturen-Halle und wandern, vorbei am Gemeindeamt, ein kurzes Stück neben der Hauptstraße um bald in den Schlapferweg einzubiegen. An so manchem Haus vorbei gewinnen wir bald Höhe und erreichen eine Wiese oberhalb des Ortes. Nun schwenken wir nach links auf den Rudolfsteig welcher oberhalb des Ortes nach NW verläuft.
Es ist ein netter Waldweg am Fuße der Schneealpe welcher ohne großen Höhenunterschied in Richtung Karlgraben zu den Sieben Quellen führt. Dort folgt ein kurzer steiler Abstieg zu den Sieben Quellen und einer Wasserfassung für die Hochquellenleitung. Unten angekommen kann man tatsächlich erkennen wie unter einem Stein das Wasser hervorsprudelt. Auch an mehreren anderen Stellen kann man diese Schauspiel verfolgen und am Gegenhang befindet sich offenbar der Eingang zum Stollen.
Am Waldrand steht die kleine Barbarakapelle, genannt St. Barbara bei den sieben Quellen. Dort beginnt auch der teilweise steile Anstieg auf die Schneealm durch den Karlgraben. Nachdem wir uns ergiebig umgesehen und eine Trinkpause gemacht haben, gehen wir vorerst auf gleichem Weg zurück nach Neuberg. Bei einer Wegkreuzung halten wir uns links und gehen über eine Forststraße in Richtung Sommerriegelstraße. Bei dieser zweigen wir nach Rechts und erreichen kurz darauf eine weitere Kreuzung. Ein künstlerisch gestalteter Wegweiser lädt uns ein die „Waldgalerie FOREST ART“ zu Besuchen und diese Einladung nehmen wir an. Der Weg führt an so mancher, leider schon etwas mitgenommener Holzskulptur vorbei und weiter hinauf in Richtung Rauhenstein. Da schon bedrohliche schwarze Wolken über dem Karleck aufziehen zweigen wir aber bald auf einen Waldweg oberhalb einer Wiese ab und machen uns auf den Heimweg in Richtung Schlapfergraben und Neudörfl. Als der Regen einsetzt finden wir Unterschlupf in einem Jägerstand und warten so den ärgsten Guss im Trockenen ab. Nach ein paar Minuten lässt der Regen nach und wir wandern weiter auf der Forststraße. Auf dem kürzstmöglichen Weg und über rutschige Pfade gelangen wir hinunter auf den bekannten Schlapferweg und schließlich zurück zum Ausgangspunkt.
„trotz nassem Schluß – Sehr nett!“
Kartenansicht
Gesamtanstieg: 448 m
Gesamtabstieg: -447 m
Gesamtzeit: 02:53:24
Gemütlich Mittel Anstrengend
Einkehrmöglichkeit: keine



















