Hirzmannsee, Edelschrott (Stmk.)

Am Hirzmann-Stausee in Edelschrott erlebt man die Natur hautnah!
Für Badefreudige steht eine öffentliche, gebührenfreie Steganlage und eine gepflegte Naturwiese zur Verfügung. Ein herrlicher Wanderweg mit einer Gehzeit von ca. 2½ h Stunden führt um den Stausee. Seit der Neuerrichtung des öffentlich zugänglichen Stegs, der einen wunderschönen Ausblick in das Teigitschtal bietet, ist eine Seeumrundung möglich.
So lautet die Beschreibung  bei steiermark.com 

Diesen Rundweg probieren wir aus.

Wir starten am oberen Ende bei der Brücke über den Stausee. Beim Parkplatz auf der Südseite erkennt man kaum den Beginn des Weges. Es geht hinein ins Dickicht und ein sehr schmaler Pfad mit mannshohen Brennesseln führt entlang vom Wasser. Die Ufer sind steil und so gibt kaum einen Zugang zum See aber später kommen wir zu einigen lauschigen Buchten mit netten Kiesstränden. Auf der gegenüberliegenden Seite sind ab und an einige hölzerne Badestege zu sehen. Aus dem hohen Wald kommen gelegentlich kleine Bäche herunter die in steilen Gräben ihren Weg zum See suchen und meistens auf einem alten Pfosten überquert werden können. Gegen Ende des Stausees ragen 2 kleine Halbinseln hinein deren Felsen steil ins Wasser abfallen, bei der Zweiten mit Namen „Wagner Camp“ gibt es sogar eine Art Sprungturm und zahlreiche Feuerstellen mit Sitzgelegenheiten vulgo Bankerln.
Dann sehen wir auch bald die Staumauer und überqueren diese auf einem schmalen Pfad aus Gitterrost knapp unterhalb der Überlaufkrone. Trotz der tollen Aussicht zur Pack können wir ein mulmiges Gefühl nicht abstreiten aber alles geht gut und wir erreichen die gegenüberliegende Seite. Dort wandern wir ein kurzes Stück bis zu einer Liegewiese und steigen dann auf einem steilen Pfad den Abhang hinauf. Bald befinden wir uns wieder auf einem schmalen Pfad (Markierung Nr. 91) entlang vom Ufer und kommen sogar bei einer steil im Wald aufragenden Kletterwand vorbei.
Ein Stück weiter erkennen wir die ehemalige Absperrung des Pfades weil der Weg war aufgrund eines Felssturzes gesperrt. Offenbar hat jemand das Absperrband mutwillig abgerissen, denn bei einer felsigen Stelle endet der Weg abrupt und es fehlen etwa 2m d.h. wir müssen umkehren. Auf einem steilen Hang zwischen großen Felsblöcken klettern wir nach oben und erreichen eine Waldhütte bei der wir 2 Frauen nach dem weiteren Weg fragen. Wir folgen der Empfehlung und erreichen bald wieder den Uferweg 91 – im Endeffekt haben wir eine felsige Halbinsel abgekürzt.
Nun geht der Weg wieder am Ufer entlang und bei jedem der vorgenannten Badestege finden wir ein Schild mit den Worten „Privat – Betreten verboten“, offenbar wollen die Besitzer ihre mühsam errichteten Badeplätze mit niemandem teilen. Nach gut 9km über Stock und Stein kommen wir schließlich wieder zur Brücke zurück.

„Sehr nett!“

Kartenansicht

Gesamtstrecke: 9.29 km
Gesamtanstieg: 591 m
Gesamtabstieg: -592 m
Gesamtzeit: 03:14:57
Download file: 2026-06-22 Hirzmannssee.gpx

Gemütlich         Mittel          Anstrengend

Einkehrmöglichkeit: im Winter keine

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