Herbstzeit ist Wanderzeit … also planen wir eine leichte Wanderung durchs Ruster Hügelland
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Gemeinsam mit dem Leithagebirge gelten diese Hänge als östlichste Ausläufer der Alpen aber gebirgig ist hier nichts mehr. Die höchste Erhebung in der sanft-hügeligen Landschaft ist der Goldberg mit einer Höhe von 224 Metern.
Doch mehrere Steinbrüche in St. Margarethen, Oslip und Fertörakós zeugen von der einstigen Bedeutung des Bergbaus. Teile der Wiener Ringstraße sowie der Stephansdom sind aus Kalkstein des Ruster Hügellandes gebaut. „Herbstwanderung, St. Margarethen (Bgld)“ weiterlesen
„Heiligenberge“, St. Paul im Lavanttal (Ktn.)
Das Prospekt verspricht: Weitwandern, Hüttenwandern, Themenwandern oder Pilgern. Im Lavanttal locken mehr als 1000 km markierte und „familienfreundliche“ Wanderwege bis über 2.100 m Seehöhe.
Das probieren wir im Kleinen einmal aus.
Beim Stift St. Paul
im Lavanttal, an der Westseite der Koralpe, beginnt der Kulturwanderweg 2 zum Josefberg und Johannesberg. „„Heiligenberge“, St. Paul im Lavanttal (Ktn.)“ weiterlesen
Gran Sasso D’Italia, L’Aquila (I)
Der Corno Grande im Gran Sasso Massiv
einem Teil der Abruzzen, ist mit seinen 2912 m der höchste Berg am italienischen Festland außerhalb der Alpen.
Vom Weiler Fonte Cerreto führt eine kurvenreiche Straße sowie die Seilbahn Funivia del Gran Sasso D’Italia hinauf ins Schigebiet und zum Observatorium auf der Hochebene Campo Imperatore. Die Bahn ist aber „Chiuso per Manutenzione“ (= wegen Wartungsarbeiten außer Betrieb) und so nehmen wir die 1015 Hm bis zur Bergstation zu Fuß in Angriff. Der Gipfel wäre dann nochmal 900 m höher. „Gran Sasso D’Italia, L’Aquila (I)“ weiterlesen
Laghetto D´Umbre, Gargano (I)
Der Gargano
ist eine in die Adria hineinragende Halbinsel und wird auch als der Sporn des italienischen Stiefels bezeichnet.
Das Naturschutzgebiet „Foresta Umbra“ ist eine Waldregion im Herzen des Nationalparks Gargano. Seinen Namen (dt. Schattenwald) verdankt er seiner dichten Vegetation und den zahlreichen schattigen Bereichen. Seine uralten Buchenhaine wurden 2017 von der UNESCO anerkannt und gehören seitdem zum Weltnaturerbe.
Entlang der Liesing zur Wienerhütte
Der Liesingbach, kurz Liesing genannt, gehört neben dem Wienfluss zu den wichtigsten Wasserläufen Wiens. Bei normaler Wasserführung unscheinbar, stellen beide bei Hochwasser eine echte Gefahr dar. Zum Unterschied vom Wienfluss wurde bei der Liesing der Fehler der Regulierung im innerstädtischen Bereich inzwischen erkannt und ihr durch Rekultivierung teilweise wieder Freiräume geschaffen, die sich zu idyllischen Oasen entwickelt haben. Ein Teil davon, zwischen dem Bhf. Liesing und dem Stadtrand, ist heute unser Ziel. „Entlang der Liesing zur Wienerhütte“ weiterlesen
Entenlochklamm, Kössen (T)
Nördlich von Kössen zwängt sich die „Große Achen“ oder auch „Großache“ von Süden kommend durch einen querstehenden Bergriegel aus steilstehenden Gesteinen in einer tiefen Schlucht.
Auf Höhe des Wallfahrtsortes Maria Klobenstein (ein riesiger gespaltener = geklobener Bergsturzblock ist Namensgeber) überspannt eine Hängebrücke den Fluß. Kurz danach liegt die engste Stelle beim sogenannten Entenloch / Antenloch mit ürsprünglich nur knapp 3,5 m Breite. Dort gab es immer wieder Verklausungen und führte zu verhehrenden Hochwässern in Kössen. Anfang des 20.Jhdt. wurde die Stelle per Sprengungen auf gut 12m verbreitert und heute führt eine imposante Hängebrücke in 28 m Höhe über diese Stelle.
All das kann man auf dem Schmugglerweg
erkunden.
Walleralm, Schwoich (T)
Am Westrand des Wilden Kaiser befindet sich auf knapp 1200 m Seehöhe die idyllische Walleralm.
Diese liegt im Gemeindegebiet von Scheffau und ist leicht über den bei Touristen beliebten Hintersteiner See erreichbar.
Aber auch von Egerbach bei Schwoich gibt es eine schöne Aufstiegsvariante.
Traminerweg, Klöch (Stmk.)
In der Südoststeirermark, haarscharf an der slowenischen Grenze, befindet sich eine interessante Gegend mit beinahe mediteranem Klima. Zahlreiche Hügel und erloschene Vulkankegel ergeben eine einzigartige Kulturlandschaft aus Weinbergen, Obstgärten und ausgedehnten Mischwäldern mit vielen Wander- und Radwegen.
Einen davon haben wir in Klöch erkundet, den Traminerweg.
Also auf ins Vulkanland, ab in die Wanderschuhe und los geht´s auf dem westlichen Abschnitt „Rund um den Seidl“.
Schneealm, Neuberg an der Mürz (Stmk.)
Die Schneealm
(auch Schneealpe) ist ein verkarstetes Plateauberg-Massiv in den Mürzsteger Alpen an der steirisch-niederösterreichischen Grenze in direkter Nachbarschaft zur Rax. Sowohl die Schneealm als auch die Rax gehören zum Naturpark Mürzer Oberland. Die höchste Erhebung ist der Windberg mit 1903 m ü. A. Dieses wunderschöne und sehr weitläufige Kalkplateau ist auch bekannt für seine Blumenvielfalt.

Laghi di Fusine, Fusine in Valromana (I)
Von Tarvis gesehen im letzten Ort vor der slowenischen Grenze und damit im Nachbartal von Planica liegen idyllisch in die Bergwelt eingebettet zwei Bergseen. Die Laghi di Fusine.
oder Weißenfelser Seen sind wohl das Farbenprächtigste, was die Natur im 3-Ländereck von Österreich, Slowenien & Italien zu bieten hat.
Sie sind in der Eiszeit entstanden und durch einen felsigen Moränenwall getrennt. Über unterirdische Kanäle erfolgt der Abfluss des Lago di Fusine superiore in den Lago di Fusine inferiore … tolle Namen!
