MZ #3 Tag 4

Am Morgen schien wieder die Sonne obwohl es noch etwas kühl war. Frohen Mutes ging es los auf die vierte Etappe zunächst ein Stück zurück nach Reithof, dann über den schönen Waldweg hinüber ins Preintal zum Sägewerk und vorbei an Triebl auf dem kuriosen „Devotionaliensteig“ hinauf zur Gscheidlhöhe. Weiter über die Gscheidlalm auf dem 06er-Mariazellerweg bis zur Abzweigung „nach Frein“ und nun die Stille Mürz entlang bis zur alten Fabrik bei Neuwald und über Kaltenbach weiter in die Frein.
Der Freinerhof war wieder die letzte Übernachtungsstation auf der heurigen Reise. Romana und Franz waren schon sehr erleichtert einen Großteil der Pilgerfahrt gemeistert zu haben. Vor allem Romana konnte sich mittlerweile vorstellen, das ersehnte Ziel auch tatsächlich zu erreichen.

Gesamtstrecke: 24.39 km
Gesamtanstieg: 740 m
Gesamtabstieg: -518 m
Gesamtzeit: 06:57:19
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Gemütlich        Mittel         Anstrengend

Einkehrmöglichkeit:
Freinerhof

MZ #3 Tag 3

Nach einem üppigen Frühstück wanderten wir zunächst bergab vorbei an der Ruine Kranichberg hinunter nach Gloggnitz und durchs Zentrum über die Adlerbrücke zum beschilderten Wasserleitungsweg. Von nun an ging es auf der 1. Wiener Hochquellwasserleitung, parallel zur Semmeringbahn, nach Payerbach und Reichenau (mit Rast beim Wirten) weiter nach Hirschwang und dann auf dem Wasserleitungs-Weg/-Steig bis nach Kaiserbrunn. Von hier wieder über die Höllentalstraße bis zur Singerin und dann hinein ins Seitental nach Nasswald. Hier waren vor kurzer Zeit schwere Unwetter mit Hochwasser und Vermurungen nieder gegangen, die Spuren waren noch überall zu sehen. Beim Gasthof „Zum Raxkönig“ war die Etappe beendet.
Wir haben die etwas rustikalen Zimmer bezogen und nach einem gemütlichen Abendessen sind wir müde aber zufrieden ins Bett gefallen.

Gesamtstrecke: 37.1 km
Gesamtanstieg: 618 m
Gesamtabstieg: -811 m
Gesamtzeit: 09:26:07
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Gemütlich        Mittel         Anstrengend

Einkehrmöglichkeit:
Reichenauerhof
Raxkönig

 

MZ #3 Tag 2

Gut ausgeruht, vom Schlafen im eigenen Bett, fahren wir mit dem Auto nach Krumbach um die Reise fortzusetzen.
Etwas außerhalb starten wir auf der Königseggerstraße. Es ist windig und es schaut nach Regen aus, bald beginnt es auch zu nieseln. Beim Faschingbauer brachen dann alle Dämme und wir müssen das erste Mal in 3 Jahren die Regenpellerinen anziehen. Von Kulma weiter über die Straße hinunter nach Aspang und dort hörte der Regen dann auf. So konnten wir uns auf dem Hauptplatz schon wieder auf der Terasse eines Cafe´s etwas gutes tun. Weiter auf der anderen Seite hinauf nach Außeraigen aber diesmal vorher rechts abgebogen zur Passkapelle und über Geieregg und Hammerhof nach Kirchberg/Wechsel. Von dort noch 300Hm den steilen Anstieg hinauf zum Ramswirt und damit war die Tagesetappe erledigt.
Nein – eine Herausforderung war noch zu meistern – das Abendessen mit den Riesenportionen vom Ramswirt (z.B.: „Leberkäse paniert“ = 4 Scheiben á 15dkg mit viel Brösel, einem Berg Petersilkartoffeln und ein „Gemischter Salat“ ausreichend für 2 Personen).
Mit vollen Mägen fielen wir ins Bett.

Gesamtstrecke: 26.45 km
Gesamtanstieg: 1231 m
Gesamtabstieg: -939 m
Gesamtzeit: 07:24:01
Download file: 2013-08-20-MZ-Krumbach-Ramswirt.gpx


Gemütlich        Mittel         Anstrengend

Einkehrmöglichkeit:
Cafe Fenz / Peppo´s
Ramswirt

MZ #3 Tag 1

Aufgrund der verkürzten 1. Etappe ging es nochmals etwas später als im Jahr zuvor los, es war kurz nach 6Uhr.
Das Begleitfahrzeug  wurde wieder von Magdalena gesteuert und sie war immer wieder Vorort am jeweils ausgemachten Treffpunkt mit Wasser und Brot.
Diesmal wanderten wir über den „Weissen Berg“ nach Mitterpullendorf, Engelberg, Fenjös und über die alte Landstraße nach Dörfl, bei „Maria Bründl“ vorbei und durch den Wald über Kranich nach Oberrabnitz.
Dort machten wir eine kurze Pause und danach erklommen wir wieder den Hügel über das bekannte Steilstück. Es hatte schon wieder um die 28°C und wir waren auch diesmal die Einzigen auf dem Weg. Beim „Fernblick Karl“ mussten wir kurz die Füße von Romana behandeln und danach ging es weiter auf das Hochplateau, nach Schanz und über die alte Karler Straße nach Kirchschlag zur? …. richtig  Konditorei Koll.
Über die beschilderte Rosengarten-Route nach Außeraigen und, diesmal ohne Umweg, weiter zur Tiefenbachstraße. Dann weiter die „Steinkreisstrecke“ entlang zur „Via Mariae“ und auf diesem Weg bis nach Krumbach zum BILLA-Parkplatz.

Hier war für die tapferen Franz und Romana nach fast 37 km und beinahe 10 h Schluss und wir fuhren Alle mit Magdalena zurück nach Hause.

Gesamtstrecke: 36.93 km
Gesamtanstieg: 904 m
Gesamtabstieg: -611 m
Gesamtzeit: 09:37:53
Download file: 2013-08-19-MZ-LT-Krunbach.gpx


Gemütlich        Mittel         Anstrengend

Einkehrmöglichkeit: Konditorei Koll

MZ #2 Tag 3

Diesmal habe auch ich die Gelegenheit den Wasserleitungsweg von der alten Papierfabrik in Hirschwang bis fast nach Kaiserbrunn zu begehen. Der Weg führt manchmal neben, aber teilweise auch hoch über der Schwarza, und bietet tolle Ein- und Ausblicke auf das Höllental.
Ab Kaiserbrunn bis zur Abzweigung beim ehemaligen Gasthof Singerin führt der Weg leider wieder über die vor Hitze flimmernde Straße mit dem nervenden Verkehr.
Das nächste Zwischenziel lautet Raxkönig in Nasswald. Nach einer kleinen Stärkung bei schönem Panorama sind wir bereit für den Wag nach Triebl im Preintal und von dort hinauf auf die Gscheidl-Höhe mit dem Devotionalien-Steig.
Über die Gscheidl-Alm geht es hinunter und es versperrt uns dort ein neu errichtetes Wildgatter den Weg. Über den konventionellen 06er Mariazellerweg gehen wir weiter bis zu einer Markierung „nach Frein„. Der Förster und auch Ehemann der Besitzerin vom Freinerhof hat den Weg zu seinem zweiten Standbein ordentlich ausgeschildert. Und so erreichen wir ohne weitere Verzögerung die „Fabrik“ in Neuwald, unser heutiges Etappenziel.
Im Freinerhof gibt es wieder das übliche Remmidemmi der kroatischen Pilgergruppen aus dem Burgenland.

Gesamtstrecke: 42.01 km
Gesamtanstieg: 1124 m
Gesamtabstieg: -757 m
Gesamtzeit: 11:00:50
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Gemütlich        Mittel         Anstrengend

Einkehrmöglichkeit:
Raxkönig
Freinerhof

 

MZ #2 Tag 2

Wir starten wieder direkt in Aspang beim Bahnübergang zum Hoffeld. Über den bekannten Weg geht es abermals nach Unterberg / St.Corona, Tratten und durch/über Kirchberg hinauf zum Ramssattel.
Hannes und Franz brauchen hier beim Ramswirt wieder ein überdimensionales „Wurstbrot“ als Wegzehrung.
Auf dem asphaltierten ungarischen Mariazellerweg „Maria Ut“ in Richtung Maria Schutz geht es über Dobler nach Raach am Hochgebirge  und dann weiter nach Wartenstein mit seiner Burg. Von dort leider meistens über die Landstraße hinunter zur Semmering-Schnellstraße, hinein nach Gloggnitz und dort bis zum Penny Markt unterhalb vom Schloß Gloggnitz um die Trinkwasservorräte aufzufüllen . Aufgrund der großen Hitze und der staubigen Baustelle für den Semmering-Basistunnel haben wir uns dann die 5 km nach Werning/Payerbach fahren lassen. Auf dem Wasserleitungsweg und der  Fischerpromenade sind wir dann nach Reichenau und von dort, vorbei am Schloß Wartholz (unser letzter Kaiser ist da geboren), bis zum Ortsende von Reichenau gewandert.
Übernachtet haben wir wieder im Gasthof Kobald am Ortsanfang von Hirschwang.

Gesamtstrecke: 34.92 km
Gesamtanstieg: 894 m
Gesamtabstieg: -874 m
Gesamtzeit: 09:47:57
Download file: MZ2-Tag2.gpx


Gemütlich        Mittel         Anstrengend

Einkehrmöglichkeit:
Ramswirt
GH Kobald

MZ #2 Tag 1

Bei Tagesanbruch und damit etwas später als im Jahr zuvor ging es los.
Magdalena war wieder im Begleitfahrzeug unterwegs und versorgte uns mit Wasser und Brot.
Bei „Maria Bründl“ in Steinberg/Dörfl ging es, diesmal auf schattigen Wegen, durch den Wald nach Oberrabnitz. Dort machten wir eine kurze Pause und erklommen den bekannten Hügel, diesmal über ein anderes Steilstück. Es hatte schon wieder um die 26°C und wir waren auch diesmal die Einzigen auf der Straße. Auf das Hochplateau, über Schanz und die alte Karler Straße erreichten wir Kirchschlag und fielen wieder bei der Konditorei Koll ein – der Kaffee dort ist einfach zu gut. Danach bekam Hannes Hunger und kaufte bei einem alteingesessenen Fleischhacker echt günstig 2 Wurstsemmeln. Diesmal wollten wir nicht mehr auf dem Radweg den Bach entlang nach Krumbach, sondern über Außeraigen und dann weiter über die Weiler Tribamer, Tanzler nach Krumbach. Leider haben wir im Wald eine Abzweigung verpasst und sind eine Ehrenrunde durch einen tiefen Graben hinauf und zurück zum Bacherbauer gewandert, bevor wir den Richtigen Weg gefunden haben. In Krumbach haben wir dann ein wenig geschummelt um uns die öde Wanderung über die schattenlosen Hügel Königsegg und Kampichl nach Kulma zu ersparen und so haben wir etwa 4km im Auto verbracht. Von einem Bauernhof (Schaufler?) ging es dann dafür recht steil hinauf auf den Kulmariegel und dann wieder hinunter durch den Trommelschlägergraben.
Wir haben im Gasthof Baumgartner unsere Zimmer bezogen und uns in Unteraspang einem ordentlichen Abendmahl hingegeben.

Gesamtstrecke: 40.62 km
Gesamtanstieg: 1244 m
Gesamtabstieg: -1050 m
Gesamtzeit: 11:11:19
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Gemütlich        Mittel         Anstrengend

Einkehrmöglichkeit: GH Baumgartner

Mariazell #2

1 Jahr später – gleiches Ziel – ein neuer Mitwanderer namens Hannes.
Also diesmal zu viert auf die Reise – und schon wieder war es heiß.

Wir hatten kleine Änderungen an der Route eingeplant und den ersten Tag etwas verkürzt – weil 50 km an einem Tag waren für die Gelenke vom Franz einfach zu viel.

Tag 1: Dörfl – Unteraspang ca. 40km
Tag 2: Aspang – Reichenau ca. 35km
Tag 3: Hirschwang – Frein/Mürz ca. 40km
Tag 4: Frein – Mariazell ca. 20km

Gesamtstrecke: 134.42 km
Gesamtanstieg: 3554 m
Gesamtabstieg: -2985 m
Gesamtzeit: 08:03:22
Download file: 2012-08-24-2-Mariazell-2012.gpx


Gemütlich        Mittel         Anstrengend

Einkehrmöglichkeit: genügend

MZ #1 Tag 3

Ilse und Franz starten nach dem Frühstück los in Richtung Raxseilbahn um das Höllental unter die Sohlen zu nehmen. Ich fahre barfuß mit Magdalena zurück nach Gloggnitz um mich im Schuhgeschäft mit Flip Flops auszustatten, in der Apotheke ein paar Blasenpflaster und sonstiges zu besorgen und schlußendlich im lokalen Sportgeschäft ein Paar neue Wanderschuhe (meine ersten LOWA Renegade) zu ergattern. So Zecher´l versorgen, rein in die neuen Schuhe und den beiden Wandergenossen hinterhergefahren. Irgendwo bei Weichtal habe ich dann den Rest der Etappe wieder zu Fuß fortgesetzt. Höllental bei 35°C im Schatten auf der Landstraße muss man auch einmal erlebt haben. Die Felswände und der Asphalt strahlen die Hitze zurück und von oben brennt die Sonne herab. Die Autos fahren einem über die Fersen und die Motoradfahrer geben deppert Gas.
Und das blöde Tal hört und hört nicht auf. Bei der Singerin biegt man endlich in Richtung Nasswald ab und dort gönnen wir uns eine ausgedehnte Pause bei der ungarischen Raxkönigin. Bis da sind es allerdings erst 17 km gewesen und so gehen wir ein Stück zurück um auf den Weg ins Nachbartal (Preintal) zu gelangen. Hier erreichen wir den Original 06er Mariazeller Weg und es beginnt der Anstieg auf´s „Gscheidl“. Die letzten 200Hm sind ein Steig durch einen Wald voller Devotionalien. Scheinbar hinterlassen hier alle möglichen Pilgergruppen kleine Gedenktafeln, Marienstatuen, Rosenkränze und sonstigen Krimskrams und man kann sich immer wieder bei einer Verschnaufpause den Bildchen hingeben. Auf der Passhöhe in 1132m Höhe hatte es immer noch 30°C, aber die größte Hürde war damit geschafft. Von nun an ging es 13 km fast nur mehr bergab entlang der „Stillen Mürz“ (einem der beiden Quellbäche) bis zur „Fabrik“ in Neuwald und dann noch ein paar Kilometer  zum Etappenziel GH Freinerhof. Da treffen sich viele Pilgergruppen und am Abend ging es rund.

Gesamtstrecke: 40.34 km
Gesamtanstieg: 1415 m
Gesamtabstieg: -1050 m
Download file: 2011-08-24-Mariazell-1-2011_3.gpx


Gemütlich        Mittel         Anstrengend

Einkehrmöglichkeit:
Raxkönig
Freinerhof