Immer wieder eine nette Wanderung ist die Route Wildwasserpfad am Ende des Tales von Mariensee.
Parkplätze gibt es vor und nach dem Biotop ausreichend, wobei aufgrund der Beschilderung entlang der Zufahrtsstraße hier früher wesentlich mehr los war als jetzt. Die Wander-Hype aus Corona-Zeiten ist offenbar vorbei.
Bei Halbzeit lohnt sich ein Abstecher zur
Marienseer Schwaig
.
Anfangs gemütlich am linken Ufer vom Pestingbach entlang, wo man ab und an einige Attraktionen bestaunen kann. Eigenartige Bäume, Schluchtplatz´l, Blitztreffer, Wassermühlen, Steinmännchen, Wetterstein, etc. säumen den Weg bis die begleitende Forststraße scharf nach rechts abbiegt. Von dort kann man in einiger Entfernung schon den Wasserfall erahnen. Wir betreten nun den Wechselgraben, steigen auf großen Steinen weiter bis zu einer weiteren Holzbrücke und erreichen die „Steinerne Stiege“ , welche links am Wasserfall vorbei führt. Hier muß man schon einigermaßen trittsicher sein um die geschätzten 20 Hm hinauf zu steigen. Manche Eisplatten tarnen sich als Felsbrocken und laden zu einem ordentlichen Hoppala geradezu ein. Oben angekommen kann man auf einem metallenen Steg direkt über dem Wasserfall stehen und das Wasser in der Tiefe stürzen sehen. Ein regenfestes „Biwak“ mit eingebauten Rastbankerl´n und Spendenkassa befindet sich dort auch.
Weiter geht es nun den Lauf des Baches entlang über Steine und Felsbrocken, vorbei an der „Wassermess-Station“ , immer weiter nach oben. Auf der hölzernen „Himmelsstiege“ erklimmen wir die letzten Höhenmeter bis zur Forststraße. Diese führt leicht ansteigend mit schöner Aussicht auf das enge Tal und die gegenüberliegende Feistritzer Schwaig weiter hinauf bis wir auf die Wegweiser zur Marienseer Schwaig stoßen. Wir biegen nach rechts auf einen kurzen, teilweise schneebedeckten und vereisten Steig ein und nach etwa 10 min erreichen wir die Hütten der Marienseer Schwaig auf 1478 Hm.
Von hier sieht man auch die 260 Hm hinauf zum Hochwechsel und zum Wetterkoglerhaus. Da könnte man vermutlich zum letzten Mal in diesem Jahr die Schneeschuhe verwenden, soviel Schnee liegt da noch vom Wintereinbruch vor Ostern. Nach einer ausgiebigen Rast kehren wir aber um und gehen vorerst über den gleichen Steig zurück und dann auf einem schönen Waldweg zurück in Richtung Mariensee. Nach einiger Zeit teilt sich der Weg und man kann sich entscheiden ob man den leichteren aber etwas längeren Almweg oder doch den Schindelsteig für den Abstieg nimmt.
Wagemutig nehmen wir den gut markierten Schindelsteig ziemlich direkt hinunter nach Mariensee.
Nach abwechslungsreichen 7,5 km erreichen wir wieder das Biotop.
Sehr nett!
Gesamtanstieg: 519 m
Gesamtabstieg: -501 m
Gesamtzeit: 04:01:07
Mittel
GemütlichAnstrengend
Einkehrmöglichkeit: Marienseer Schwaig


















