Rennfeld, St. Marein-Frauenberg (Stmk.)

 

Bereits seit Jahrhunderten hat die Wallfahrt nach Maria Rehkogel   eine große Tradition, welche angeblich auch heute noch vorzufinden ist. Die Wallfahrtskirche in Frauenberg zählt zu den bedeutendsten Marienstätten der Gegend.
Hier beginnt auch ein beliebter Wanderweg auf das Rennfeld.
Das  ist der 1629m, mit „Rundblick“-Tischerl  sogar 1630m 😉 , westlichste Gipfel der Fischbacher Alpen. Der Berg gilt als ausgesprochener Panoramaberg und ist (neben Hochanger und Madereck) einer der drei Hausberge von Bruck an der Mur.

Wir starten bei nebeligem Wetter vom PKW-Parkplatz oberhalb der Kirche und folgen dem blauen Wegweiser zum Rennfeld. Leicht ansteigend geht der Weg vorerst durch ein Gatter auf Privatgrund und dann unterhalb von ein paar Häusern zum Peintinger-Kreuz. Wir gehen geradeaus weiter (Weg 715) auf einem steinigen Weg und der Pfad wird immer steiler. Bald kommt jedoch die Sonne durch und die Nebel lichten sich. In Richtung N bietet sich jetzt immer wieder ein schöner Blick auf das Mürztal und die dahinterliegenden Berge vom Schneeberg/Rax über Schneealpe, Veitsch, Hochschwab bis zu den Eisenerzer Alpen und vielleicht dem Gr. Priel. Über den „Rudi Wendtland-Steig“ und einen weiteren Steig erreichen wir die Märchenwiese und schließlich das offene Gipfelplateau mit dem Sendemast, der Ottokar-Kernstock-Hütte, dem etwas abseits vom Gipfel stehende aber umso mächtigere Gipfelkreuz und dem flachen Felsen mit dem Gipfel(-Rundblick-Tischerl samt eingraviertem Bergpanorama rundum).
Wir genießen den Ausblick und gehen dann auf dem österreichischen Weitwanderweg 02a ostwärts weiter. Ein gut begehbarer Steig führt uns am Kamm entlang der steilen Abhänge in den Schlaggraben und bald erreichen wir den imposanten Wegweiser am Buchecksattel. Nun geht es nach links und der Breitenauer Steig (Weg 714) bringt uns vorbei am Betteg-Kreuz in den Diesbergergraben mit der Furt über einen Bach und einem imposanten umgestürzten Baum mit Sinnspruch über Geld das man nicht essen kann. Herum um einem großen Felsen und weiter auf dem Steig nach unten erreichen wir eine Forststraße, überqueren diese und folgen dem Schild zur Jaga-Alm. Es dauert nicht lange bis wir diese erreichen und bald darauf stehen wir beim Jaga-Wirt im Garten. Nun dauert es noch etwa eine halbe Stunde bis zur Wallfahrtskirche. Nach einer kurzen Besichtigung des ziemlich barocken Innenraums gönnen wir uns eine ausgedehnte Kaffee-Jause auf dem sonnigen Bankerl am Weg.

„Sehr nett!“

Kartenansicht

Gesamtstrecke: 10.52 km
Gesamtanstieg: 737 m
Gesamtabstieg: -724 m
Gesamtzeit: 04:41:17
Download file: 2026-05-08 Rennfeld.gpx

Gemütlich         Mittel          Anstrengend

Einkehrmöglichkeit: im Winter keine

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