Ein massiver Wintereinbruch von Donnerstag auf Freitag beschert Ostösterreich sogar in tiefen Lagen gut und gerne über 20 cm Neuschnee. Spontan beschließe ich die Schneelage für eine kleine Wanderung zu nutzen.
Dafür eignen sich nicht nur die Wiener Hausberge
sondern auch das Semmering- und Wechselgebiet.
So machen wir uns auf zum Ramssattel zwischen Gloggnitz und Kirchberg am Wechsel um von Rams nach Raach (am Hochgebirge) und zurück zu wandern und anschließend beim Ramswirt einzukehren.
Steyersbergerreith, Vorderstoder (OÖ)
Man würde es fast nicht vermuten aber es gibt diesmal wieder etwas Schnee, wenn auch nur auf der Schattenseite. Also beste Voraussetzung für eine Wanderung durch die Winterlandschaft abseits vom Trubel im Schigebiet Hutterer Höss.
Eine Almenwanderung zur, im Winter leider geschlossenen, Steyersberger Reith
könnte das bieten und im Vorbeigehen liegt nicht nur so manches Bankerl sondern auch der Aussichtsberg Hutberg am Weg.
Auf den Gunst
Was war zuerst da? Der Wunsch einen Parkplatz zu finden, um eine Wanderung zu machen oder ein Parkplatz um das Auto aufzuladen. Egal, einer der Vorteile eines Elektroautos ist, dass beim Aufladen keine extra Parkgebühren anfallen. So nutzen wir die Ladestation bei Expert ETECH in Windischgasten als Ausgangspunkt unserer Wanderung auf den Gunst. „Auf den Gunst“ weiterlesen
Flötzersteig, Mitterstoder (OÖ)
Wenn man von Mitterstoder flußabwärts in Richtung N wandert folgt man der Steyr durch ein enges Tal zwischen dem Kleinen Priel und dem Steyersberg. Da ist gerade einmal Platz für einen Wanderweg, den noch jungen Fluß und die Straße.
Der Sage nach hatte hier der Teufel seine Hände im Spiel. Dabei geht es um die Höhle Kreidenlucke
bzw. auch den nahen Stromboding-Wasserfall der Steyr.
Poppenalm, Hinterstoder (OÖ)
Ganz hinten am Ende vom Stodertal liegt, umgeben von den schroffen 2000ern des Toten Gebirges in einem eindrucksvollen Talkessel, die malerische Poppenalm.
Überwindet man die steilen Felswände auf dem weiterführenden Salzsteig kann man auf dem Weitwanderweg 09 über das Salzsteigjoch die steirische Tauplitzalm erreichen.
Ganz so ambitioniert sind wir nicht, aber der Aufstieg zur Poppenalm verspricht auch eine nette Wanderung.
Schneeschuhwandern am Hengstpass
Diesmal liegt Schnee in Hinterstoder. Nicht viel, aber wir sind optimistisch und fahren mit dem Hotelbus auf den Hengstpass bei Rosenau. Wir parken am Parkplatz gegenüber der Zickerreith. Schneeschuhe anziehen und los geht es am Forstweg Richtung Norden. „Schneeschuhwandern am Hengstpass“ weiterlesen
Rund um den Heidriegel, Neudorf bei Landsee (Bgld.)
Man würde es fast nicht vermuten – doch der Naturpark Landseer Berge
wird von zahlreichen Wanderwegen durchkreuzt.
Der 659m hohe Heidriegel mit seinem naturnahen Eichen-Kiefern-Wald liegt am südöstlichen Ende des Landschaftsschutzgebietes als Teil vom Rosaliagebirge mit einer Höhenlage zwischen 330 und 760 Hm im westlichen Teil des Mittelburgenlands.
Hier im Übergangsbereich der Alpen zur pannonischen Ebene treffen sich Wege und Geschichten aus ganz Europa.
Also ideal für eine Wanderung an einem sonnigen Wintertag.
„Rund um den Heidriegel, Neudorf bei Landsee (Bgld.)“ weiterlesen
Sonnwendstein und Erzkogel (NÖ)
Direkt aus dem Winterschlaf in die Kälte. Das Thermometer zeigt -10°C. Da heißt es „warm anziehen“. In Maria Schutz angekommen ist es schon etwas wärmer geworden, aber mit -5°C immer noch frisch.
Wir parken, von Gloggnitz kommend, am Parkplatz nach der Kirche. Gleich gegenüber beginnt die Tour auf einer breiten, schneebedeckten Forststraße. „Sonnwendstein und Erzkogel (NÖ)“ weiterlesen
Silvesterpfad, Geschriebenstein (Bgld.)
Der „Zehntel-Mount-Everest“ namens Geschriebenstein
ist mit 884m der höchste Gipfel des Burgenlandes und wird friedlich geteilt mit Ungarn.
Erstaunlichereise laufen dort beinahe nur ungarische Wanderer herum. Von da oben kann man bei guter Fernsicht ja auch weit ins Land blicken.
Ziel unserer Tour sind die Felsgruppen am Kalapos-kő (Hutstein) mit ihren vielfältigen Formen oberhalb des ungarischen Ortes Bozsok. In diesen Grünschiefergesteinen, welche in Ungarn ausschließlich hier vorkommen, gibt es auch mehrere kleine Höhlen.
Also nix wie hin an diesem sonnigen Silvestertag.
Hochanger, Bruck/Mur (Stmk.)
Südlich von Bruck an der Mur führen mehrere Wanderwege und Steige durchs Weitental auf den Brucker Hochanger.
Die einfachste Variante führt über die Hochangerstraße hinauf zum Gipfel mit der Schutzhütte aber wir nehmen für den Aufstieg etwas ambitionierter den Herrensteig und zum Abstieg den Susannensteig. Das sind unschwierig zu begehende Pfade die uns zur großen Gipfelwiese bringen, von der man einen fantastischen Panoramablick genießen kann.
Es lohnt sich also, den Hochanger
zu erkunden. „Hochanger, Bruck/Mur (Stmk.)“ weiterlesen
