Das Oststeirische Hügelland ist Teil des Alpenvorlandes und erstreckt sich über große Teile der Oststeiermark. Die Gegend bei Anger und Weiz liegt abseits jeder Fernstraße und hat damit einen entsprechenden Bekanntheitsgrad. Am ehesten kennt man noch die Steirische Apfelstraße als größtes Obstanbaugebiet der Steiermark.
Abseits von den Fischbacher Alpen im N kennt man noch die Teichalm, den Masenberg, den Kulm oder den Schöckel.

Aber was zum Kuckuck ist der Zetz
?
Wir starten auf 800m Höhe beim Parkplatz am Gschnaidterkreuz und wandern hinauf zum Alpenvereinshaus Wittgruberhof. Hinter dem Haus beginnt eine Forststraße und ein paar Meter weiter rechts steht der Wegweiser mit der Aufschrift „Zetz / Willi-Steig“. Dem folgen wir in den Wald hinein und wandern den steinigen Weg Nr. 11 stetig hinauf. Manchmal ist der Weg breiter und kreuzt die Forststraße, dann geht es wieder auf Wurzelwerk durch den Nadelwald bis wir nach gut 450 Hm den Gipfel. Ein mächtiges Gipfelkreuz (unser erstes mit Thermometer!) steht auf dem Plateau in 1264m Höhe, einige Bankerl und mehrere Wegweiser. Zwei Bäume tragen zusätzlich noch wichtige Holzkästchen. Eines enthält das obligate Gipfelbuch, ein anderes den Wanderstempel für den Mariazellerweg und das dritte schließlich ist der „Schluckspecht“ mit Schnapsflascherl und Stamperln.
Die Rundumsicht reicht vom Grazer Hausberg Schöckl über Rote Wand, Hochlantsch, Teichalm, Fischbacher Alpen über Stuhleck, Wechsel, Masenberg und Kulmberg.
Nach einer Pause wandern wir am Kamm entlang in Richtung Brandlucken und biegen bald rechts ab auf Weg 61 nach Anger. Ein steiler Steig führt nun durch dichten Wald hinunter bis zum Holzerbauer und von dort geht es über Wiesen und Waldwege weiter zum tiefsten Punkt unserer Runde bei der Ruine Waxenegg. Wir legen eine Pause ein und beschließen, dass wir nicht auf der Straße zurück zum Gschnaidterkreuz gehen wollen. Damit verzichten wir auf den Abstecher zum Floriani-Wasserfall und wandern durch einen aufgelassenen Steinbruch und dann auf einem alten Forstweg wieder 200 Hm steil bergauf. Dann auf einer Forststraße in Richtung der Siedlung Gschnaidt und schließlich über eine Wiese zurück zum Ausgangspunkt.
„Anstrengend aber: Sehr nett“.
Gesamtanstieg: 799 m
Gesamtabstieg: -798 m
Gesamtzeit: 04:06:34
Einkehrmöglichkeit: s.o.
























