Nördlich von Weiz befindet sich der Patschaberg
oder kurz Patscha.
Er überragt mit 1271 m.ü.A. linksseitig die Weizklamm und gilt als beliebtes Wanderziel.
Nachdem wir am Vortag den „Zetz“ erwandert haben bietet sich der Nachbar quasi von selbst an.
Die Auffahrt zum Patschabauer ist auch keine Hexerei obwohl die einspurige Straße Überraschungen bieten kann.
Vom Parkplatz oberhalb vom Patschabauer folgen wir dem Weg 745 hinauf zur Voglhütte, dann geradeaus weiter auf der Forststraße mit den unzähligen Ameisenhaufen bis zur Weggabelung nach links bis wir zu einer kleinen Selbstversorger-Hütte kommen. Bier und Säfte in einer gut gefüllten Kühlbox laden zum Verweilen ein. Auf dem schönen Forst- und Waldweg 745a geht es weiter hinauf und schließlich erreichen wir den Bergkamm. Nun wandern wir entlang von einem Weidezaun recht eben bis zum Gipfel mit einigen Bankerln und dem großen Gipfelkreuz.
Nach der gemütlichen Gipfelrast geht es auf dem Weg 745a den Höhenrücken entlang weiter, an einem großen Rast- und Lagerplatz (mit versperrtem Plumpsklo) vorbei und schließlich bergab zur Kreuzung mit Weg 745. Jetzt nach links abbiegen und weiter in Richtung Gschaid. Nach kurzem Bergabmarsch erreichen wir eine Wiese mit dem Gschaider Schilift. Von hier aus könnte man einen kurzen Abstecher hinauf zum „Gschaidkögerl“ mit markantem Gipfelkreuz machen. Dort oben steht noch eine alte „Schießhütte“, denn lange Zeit galt das Böllerschießen unter Einsatz von Schwarzpulverkanonen als Nonplusultra der Unwetterschutzmaßnahmen. Dort gäbe es eine besonders schöne Aussicht nach St.Kathrein am Offenegg zu genießen.
Wir aber biegen nach links ab um auf dem Forstweg 21 steil bergab in Richtung Greith bis zum Bauernhof „Lärchpeter“ zu wandern. Auf der unübersichtlichen Kreuzung mit diversen Zäunen nehmen wir kurz den falschen Weg steil hinauf in den Wald hinein. Also umkehren und durch das Gatter weiter auf dem Weg 763 der verwitterten Hinweistafel „Patschasattel 763“ folgen. Nun auf einem fast romantischen Wald- und Forstweg mit manchem Aussichtsplatzl ins Almenland bis wir den Patschasattel mit Rastplatz „Am Sattel“ erreichen.
Hier zweigt ein schmaler Pfad (763a) zum Gamsköpfl bzw. Patschanase ab. Auf dem schönen Steig geht es durch einen Hochwald dahin bis wir in Kürze auf der kleinen Aussichtskanzel stehen. Trittsicherheit ist hier allemal gefragt.
Angeblich soll es ja Gämsen in den felsigen Graten oberhalb der Klamm geben – da kommt man sich selber auch ein wenig wie eine Gams vor.
Herrlich ist der Blick tief runter in die senkrecht abfallende Weizklamm mit dem Jägersteig, ins Weiztal, Passailer Becken und die Rote Wand. Es folgt eine kurze Rast im Schatten der mächtigen Kiefer.
Sobald wir uns wieder losreißen können geht es weiter auf dem Weg 763a vorbei an einer kleinen Schutzhütte vulgo „Selbsttränke“ zurück zum Hauptweg 763. Nun ein Stück bergauf bis zur bereits bekannten Voglhütte und von dort zurück zum Parkplatz.
„Sehr nett“.
Gesamtanstieg: 513 m
Gesamtabstieg: -518 m
Gesamtzeit: 03:10:36
Einkehrmöglichkeit: s.o.




















